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Maja Göpel: Brauchen wir diesen Konsumwahnsinn? | After Corona Club | 25 | NDR Doku

Seit Corona sind die Menschen mit weniger ausgekommen: weniger Konsum, weniger Autofahren, weniger Reisen. Hat sich der Blick der Menschen auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft gewandelt? Kann sich etwas ändern? Politökonomin Maja Göpel sieht jetzt die Chance für den Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Für sie ist die Zeit der Corona-Krise der Moment, über Konsumwahnsinn, gewonnene Zeit, mehr Nachhaltigkeit und eine zukunftsfähige Wirtschaft nachzudenken. Maja Göpel ist zu Gast bei Anja Reschke im After Corona Club.

Michael Succow, Weltverbesserer aus Leidenschaft

Michael Succow auf einer Wanderung rund um seinen Heimatort Lüdersdorf.
Seit 63 Jahren dokumentiert er dort den Bestand der Vogelarten.
Mit ihm durch die Landschaft zu wandern, bedeutet Schritt für Schritt die eigene Wahrnehmung zu verändern und auf einfache Weise große Zusammenhänge zu erkennen, denn Lüdersdorf ist überall!

Gibt es wieder Begrüßungsgeld?

Europas Grenzen werden wieder geöffnet. Als kleine Belohnung für die Einschränkungen der letzten Monate  darf jetzt eine begrenzte Anzahl deutscher Testpersonen sogar wieder nach Mallorca. Nur Länder, die nicht die gleichen drastischen Maßnahmen zur Coronabekämpfung wie Deutschland ergriffen haben oder Länder, deren Gesundheitssystem nicht auf einem mit Deutschland vergleichbaren Stand ist, sind von der Grenzöffnung noch ausgenommen.
Dabei haben die mit den komischen Verkehrszeichen, die Schweden sich besonders unbeliebt gemacht.
Obwohl überall die Zahlen der Infektionen zurückgehen, präsentiert sich die deutsche Regierung immer noch als Kapitän in der großen Krise.
Es wird gerudert und gesteuert als gäbe es kein morgen. Sie hat aber dabei nicht bemerkt, dass das Schiff längst auf dem Trockenen liegt.
Man darf gespannt sein was die Regierung unternehmen wird, wenn eine richtige Krise kommt.
Zum Beispiel, wenn aufgrund des Klimawandels uns das Trinkwasser ausgeht.

Stattdessen macht man sich Sorgen über die „Kauflaune“ der Bürger.
Mein Vorschlag: Begrüßungsgeld. Das gab es doch immer, wenn die Grenzen aufgemacht wurden.

Falschmeldungen – Fake News erkennen

Fake News bzw. Falschmeldungen sind immer schreckliche, inszenierte Ereignisse, die einem politischen Feind angelastet und als Vorwand benutzt werden, um im Namen der nationalen Sicherheit einen Krieg zu beginnen oder drakonische Gesetze zu erlassen.

Alles andere ist „Schmarrn“! Aber leider verteilen Teile unserer Presse gern selbst diesen „Schmarrn“ und stellen sich damit auf eine Stufe mit den Verschwörern, statt für Aufklärung zu sorgen und selbst die richtigen Fragen zu stellen.

 

Appell an Eigenverantwortung statt Gängelung

Die Empfehlungen lautet:  Wer sich krank fühlt, älter als 70 Jahre alt ist oder Vorerkrankungen hat, soll zu Hause bleiben.
Wer die Möglichkeit hat sollte vom Homeoffice aus arbeiten.  Abstandhalten ist das Gebot der Stunde, vor allem beim Einkaufen.
Aber alles sollte doch auch freiwillig funktionieren, oder für wie blöd hält man uns.
Politiker hören plötzlich auf den Rat von Experten, was ist passiert?
Beim Klimaschutz werden die Forderungen der Experten doch auch nicht sofort umgesetzt.
Das Coronavirus ist nicht aufzuhalten. Die Einschränkungen sollten genau deshalb nicht zu streng sein, damit Menschen auch bereit sind, diese über Monate zu akzeptieren.
Zudem besteht dann die Hoffnung, dass auf diese Weise genug widerstandsfähige Menschen an Covid-19 erkranken, um eine Immunität gegen den Erreger zu entwickeln.
Aber bei allem Ärger gibt es auch viel Positives: Weniger Autoverkehr, Flüge, Lärm, Schadstoffe und CO2
Und das ist ganz nebenbei sehr gut für uns und das Klima.

 

Kommt auf’s Dorf

Wir haben uns schon vor Jahren freiwillig sozusagen in Quarantäne begeben als wir aufs Dorf gezogen sind.
Hier sind die Kneipen und Schulen schon lange dicht.
Kino Theater, Fehlanzeige. Und die Familie ist höchstens zweimal im Jahr komplett.
Wer hier Kultur und Erlebnis wünscht, muss selber was machen.
Die aktuelle Situation und die davon abgeleiteten Regeln sind also nicht neu für uns.
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Quintessenzen

Geistesblitze voller Humor und Optimismus, geschrieben mit großem Herzen und verblüffender Seelenruhe – nicht nur für junge Erwachsene, sondern für alle lebens- und erkenntnishungrigen Menschen.
Jedoch wird man die gängigen Sinnsprüche in den Quintessenzen vergeblich suchen. Böttchers »hoffentlich hilfreiche Anmerkungen zu diesem, jenem und dem ganzen Rest« lauten zum Beispiel: »Geld ist Zeit«, »Sei unnatürlich« oder »Heirate dich selbst«. In rund 50 kurzen Texten entwickelt er eine umfassende und unkonventionelle Philosophie der Lebenskunst, die Herz und Verstand aller Menschen berührt, die sich Gedanken machen über den Kosmos, die Liebe, das Leben und den Tod.

Der Gärtner im Dschungel

Wir sollten die Erde wie einen Garten pflegen. Eine Wiederentdeckung aus dem ökologischen Untergrund von einem Pionier des Guerillagardening.

Seine Erkenntnis: „Wenn wir etwas vom Wesen des Menschlichen begriffen haben, dann dieses: dass der Mensch als Natur und Lebewesen von keinerlei Bestimmung über die Erde gesetzt ist, sondern dass er von gleicher Art ist wie alles Lebendige.“

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